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Schreibtipps

Dank des Internets und der rasanten Entwicklung der E-Book-Technik ist es heute jedem möglich, Texte zu veröffentlichen. Zumindest theoretisch können wir unsere Werke jederzeit einer großen Gruppe von Lesern zugänglich machen. In der Realität klappt das oft nicht wie erwünscht, weil gerade im elektronischen Bereich schier unendlich viele Inhalte um die Aufmerksamkeit weniger „Empfänger“ konkurrieren.

Wenn es trotzdem gelingen soll, eine große Anzahl von Lesern (oder einen Verlag) zu finden, die auch noch bereit sind, uns für das Lese-Erlebnis angemessen zu bezahlen, dann gehört dazu neben überzeugender, gekonnter Arbeit eine große Portion Glück. Auch die perfekte Umsetzung der besten Ratschläge kann dieses Glück nicht erzwingen.

Ohne solides handwerkliches Können sinken allerdings die Chancen, Leser zu gewinnen und zu halten, ins Nirgendwo. Weiterbildung, Übung und kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit gehören also dazu.

Großartige Quellen für Informationen rund um  die Kunst, das Handwerk und den Markt des Schreibens sind zum Beispiel:

Auch Ratgeberbücher zum Thema Schreiben gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Viele davon sind ausgezeichnet. Wer gern schreibt und sich mit seiner Arbeit intensiv auseinandersetzt, wird es sicher auch genießen, in diesem Angebot zu stöbern und sich die für ihn passendsten Titel und Tipps herauszufiltern. Einige meiner eigenen Lieblingsratgeber sind:

Schreiben ist in den meisten Fällen eine bereichernde Erfahrung, die ich jedem von Herzen wünsche. Allerdings muss ich betonen, dass nicht jede Art von Text, und sei sie noch so persönlich bereichernd für die Autorin/den Autor, für eine größere Leserschaft geeignet ist. Professionelles Schreiben für ein großes Publikum stellt ganz besondere Anforderungen. Der beste Tipp, den ich selbst zum Gelingen geben kann, ist: Lesen, lesen, lesen!

Martha, was machst du, wenn du beim Schreiben in eine Denk-Sackgasse geraten bist?

Eine ausführliche Antwort auf diese Frage einer Leserin findet sich hier: Schreiben ist Denksport

Auf dem einen Foto sieht es aus, als würdest Du mit Papyrus Autor arbeiten, aber neben dem Bild steht „Scrivener“. Welche Autoren-Software benutzt du denn nun?

Ich habe schon Bücher mit Open Office geschrieben, mit Papyrus Autor und mit Patchwork-dem-Autorenprogramm. Jetzt bin ich bei Scrivener angekommen und damit sehr glücklich. Allerdings verwende ich am Ende der Überarbeitung noch einmal Papyrus Autor, weil die deutschsprachigen Rechtschreib- und Stilfunktionen dort ausgezeichnet sind. Und der letzte Schritt ist die Konvertierung in eine Word-Datei, damit ich nach der Abgabe reibungslos mit meiner Lektorin gemeinsam am Text weiterarbeiten kann. Tolle Software, die ich nebenbei auch verwende, sind die Mindmapping-Werkzeuge Scapple (von den Scrivenermachern) oder die entsprechende Funktion von Papyrus (je nachdem, welche Art Denksportaufgabe ich gerade lösen muss). Die Online-Infosammel-Notizbücher von OneNote nutze ich ebenfalls gern und viel. Braucht man das alles unbedingt? Nö. Papier und Bleistift reichen auch. Aber ich werde ja nicht jünger, und der Computer ist mit den richtigen Werkzeugen schon ein prima Extra-Gedächtnis.

Auch auf meinem Blog gebe ich übrigens gelegentlich Einblicke in meine Arbeitsweise. Stichwort Schreibtechnik.